top of page
Image by Diego PH
Monatstexte

Monatstext

Jahreswechsel 2025/26

Jesus brauchte in der Krippe nicht zu frieren. Denn da waren die Tiere im Stall. Ausnahmslos gaben sie von ihrer Wärme ab. Dazu kamen ihre Ruhe, die Fressgeräusche und der Geruch nach Milch, nach Stroh. Zusätzlich huderten Engel das Kind wie auch Maria und Josef unter ihren unsichtbaren Flügeln.

Der große Hund, der die Hirten begleitete, wurde eigentlich gar nicht gebraucht. Doch hätte er geholfen, wäre es erforderlich gewesen, er hätte angeschlagen, verbellt und verjagt. Der große Hund hätte Jesus ebenfalls getragen und wäre, falls der Esel später vielleicht gelahmt hätte, ganz schnell mit dem Säugling über die Grenze in Sicherheit gelaufen. Doch all das war nicht erforderlich. Und so wärmte Maria ihre Füße an ihm, nachdem er sich vor ihr zum Ausruhen ausgestreckt hatte. Ihre Hände wärmte sie im Wollkleid eines Schafes.

Frauen aus der Nachbarschaft, die von der Geburt gehört hatten, sahen nach Maria und dem Neugeborenen, die sie beide wohlauf antrafen.

Währenddessen kümmerte sich Josef um eine Mahlzeit, zu der die Hirten Brot, Milch und Früchte beisteuerten. Die drei Weisen von weither, sie hatten sich inzwischen eingefunden und ihre Kamele versorgt, teilten Datteln, Nüsse und Wein aus ihrem Proviant. Einer der Hirten entfachte vor dem Stall ein kleines Feuer und bereitete heißen Tee.

 

Bald saßen die Frauen und Männer einvernehmlich in großer Runde, tauschten das Neueste aus und beratschlagten.

Termine

bottom of page